Silver Economy: 125 Millionen Bürger der EU gehören dazu

Die Stiftung ad-infinitum fordert die Politik und die Gesellschaft auf alles dafür zu tun, um ein Altern in Würde zu ermöglichen. ad-infinitum ist der Auffassung, dass die Aspekte Wohlergehen und Autonomie dabei eine zentrale Rolle spielen sollten.

Die europäischen Senioren stellen beinahe 125 Millionen Bürger, die ihr Leben, die Wirtschaft und das Wachstum selbstständig gestalten wollen; Informationstechnologien müssen genauso Teil ihres Lebens wie des Lebens der erwerbstätigen Bevölkerung sein.

Mittels Digitalisierung kann man insbesondere auch im Alter und bei eingeschränkter Mobilität Neues erlernen und proaktiv sein. Sie kann verhindern, dass Menschen ins Abseits gestellt werden, und erleichtert den Wissensaustausch. Sie kann auch zu einer Umkehr des Mentoringprozesses zwischen den Generationen und der Überbrückung der Generationenkluft führen.

Schätzungen einer Wohltätigkeitsorganisation aus dem Jahr 2014 zufolge ist der Anteil der Menschen zwischen 50 und 59 Jahren, die soziale Unterstützung erhalten, zwischen 2000 und 2013 von 13 auf 17 % gestiegen (Secours catholique, Zitat aus Le Monde, 6. November 2014). Dies zeugt von der massiven Zunahme der Arbeitslosenquote von Senioren und der Verschlechterung der Lage für aktive Senioren und unterstreicht deutlich, dass dringend gehandelt werden muss, da dies das Wachstum, das mit der Digitalisierung angetrieben werden sollte, bremst.

Der Grundsatz der Gleichheit (Artikel 20 der Charta der Grundrechte) darf nicht allein auf die Idee von Pflege (care) reduziert werden.

Der EWSA fordert, dass die EU eine horizontale Klausel für die Gleichstellung der Senioren festlegt und die für Gleichstellung in den Mitgliedstaaten zuständigen Ministerien mit ihrer Anwendung beauftragt. Und Vernetzung hat ihren Preis. Angesichts der Risiken für die Rentensicherung sollten für Senioren nach Meinung des EWSA in allen Mitgliedstaaten ein freier und kostenloser Internetzugang in bestimmten Räumen bereitgestellt und im Falle von Preisbarrieren die Festsetzung regulierter Tarife erwogen werden.

Quelle: Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA)

Mitgeteilt durch:

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Vorstand Horst Roosen
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Telefax 06071- 9816829
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